Kolumbiens Bevölkerung: Neueste Daten und Hot-Spot-Analyse
Kolumbien ist das viertgrößte Land Südamerikas und sein Bevölkerungswachstum und seine sozioökonomischen Veränderungen haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erregt. In diesem Artikel werden die aktuellen Internetthemen der letzten 10 Tage zusammengefasst, um Ihnen detaillierte Daten zur kolumbianischen Bevölkerung zu liefern und relevante aktuelle Themen zu analysieren.
1. Aktuelle Bevölkerungsdaten von Kolumbien

| Indikator | Daten | Statistikzeit |
|---|---|---|
| Gesamtbevölkerung | Ungefähr 52.215.000 Menschen | 2023 |
| Weltrangliste | Nr. 28 | 2023 |
| Bevölkerungsdichte | 46 Personen/Quadratkilometer | 2023 |
| jährliche Wachstumsrate | 0,72 % | 2023 |
| Stadtbevölkerungsverhältnis | 81,4 % | 2023 |
| Hauptstadtbevölkerung | Ungefähr 7.400.000 Menschen (Bogota) | 2023 |
2. Merkmale der Bevölkerungsstruktur
| Altersstruktur | Anteil |
|---|---|
| 0-14 Jahre alt | 23,2 % |
| 15-64 Jahre alt | 68,2 % |
| 65 Jahre und älter | 8,6 % |
| Geschlechterverhältnis | Daten |
| männlich | 49,2 % |
| Frauen | 50,8 % |
3. Analyse aktueller Trendthemen
1.Die Einwanderungsfragen verschärfen sich weiterhin: In den letzten 10 Tagen ist die Einwanderungsfrage an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela erneut in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit gerückt. Daten zeigen, dass Kolumbien derzeit etwa 2,5 Millionen venezolanische Einwanderer beherbergt, was einen enormen Druck auf die demografische Struktur und die öffentlichen Dienstleistungen des Landes ausübt.
2.Der Urbanisierungsprozess beschleunigt sich: Das anhaltende Bevölkerungswachstum in Großstädten wie Bogota und Medellín hat Diskussionen über die Tragfähigkeit der städtischen Infrastruktur ausgelöst. Experten gehen davon aus, dass die Urbanisierungsrate Kolumbiens bis 2030 85 % erreichen könnte.
3.Der Trend der Bevölkerungsalterung zeichnet sich ab: Obwohl Kolumbien noch ein junges Land ist, ist der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre von 6,1 % im Jahr 2010 auf aktuell 8,6 % gestiegen und das Sozialversicherungssystem steht vor Herausforderungen.
4.Die Geburtenraten sinken weiter: Kolumbiens Fertilitätsrate ist von 6,3 im Jahr 1960 auf 1,8 im Jahr 2023 gesunken und liegt damit unter dem Generationswechselniveau. Dieser Trend steht im Einklang mit der Gesamtsituation in Lateinamerika.
4. Regionale Bevölkerungsverteilung
| Bereich | Bevölkerungsverhältnis | Großstädte |
|---|---|---|
| Andenregion | etwa 70 % | Bogotá, Medellín |
| Karibik | ca. 20 % | Barranquilla, Cartagena |
| Pazifikregion | ca. 6 % | Cali, Buenaventura |
| östliche Ebenen | ca. 4 % | Villavicencio |
5. Analyse des Zusammenhangs zwischen Bevölkerung und Wirtschaft
Der demografische Wandel Kolumbiens hat tiefgreifende Auswirkungen auf das wirtschaftliche Entwicklungsmodell Kolumbiens. Die Erwerbsbevölkerung (im Alter von 15 bis 64 Jahren) macht 68,2 % der Gesamtbevölkerung aus, was eine „demografische Dividende“ für die wirtschaftliche Entwicklung darstellt. Allerdings konnte der Arbeitsmarkt die schnell wachsende städtische Bevölkerung nicht vollständig aufnehmen, so dass die Arbeitslosenquote weiterhin auf einem hohen Niveau von etwa 10 % liegt.
Gleichzeitig hat die Konzentration der Bevölkerung in Großstädten die ungleiche regionale Entwicklung verschärft. Die Andenregion konzentriert 70 % der Bevölkerung des Landes und 80 % seiner wirtschaftlichen Aktivitäten, während die östliche Tiefebene 54 % der Landesfläche ausmacht, dort aber nur 4 % der Bevölkerung lebt.
6. Prognose der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Projizierte Bevölkerung | Hauptmerkmale von Veränderungen |
|---|---|---|
| 2025 | Ungefähr 53.500.000 | Urbanisierungsrate 83 % |
| 2030 | Ungefähr 55.200.000 | Beschleunigung des Alterns |
| 2050 | Ungefähr 58.000.000 | Bevölkerung stabilisiert sich |
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kolumbien derzeit etwa 52,215 Millionen Einwohner hat und sich in einer kritischen Phase des demografischen Wandels befindet. Urbanisierung, Einwanderungsprobleme und Alterung werden im nächsten Jahrzehnt die wichtigsten demografischen Faktoren sein, die die Entwicklung des Landes beeinflussen werden. Regierungen müssen Strategien entwickeln, um die sozioökonomischen Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus diesen Veränderungen ergeben.
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